Die Geschichte einer alten weisen Frau und die Glücksbohnen

Eine sehr alte, weise Frau verließ ihr Haus nie, ohne vorher eine Handvoll Bohnen einzustecken.
Sie tat dies nicht, um unterwegs die Bohnen zu kauen.

Nein, sie nahm die Bohnen mit, um so die schönen Momente des Lebens besser zählen zu können.

Für jede Kleinigkeit, die sie tagsüber erlebte – zum Beispiel einen fröhlichen Schwatz auf der Straße, ein köstlich duftendes Brot, einen Moment der Stille, das Lachen eines Menschen, eine Berührung des Herzens, das Zwitschern eines Vogels – für alles, was die Sinne und das Herz erfreut, ließ sie eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern.

Manchmal waren es auch zwei oder drei Bohnen, die auf einmal den Platz wechselten.

Abends saß die weise Frau zu Hause am Kamin und zählte die Glücksbohnen aus der linken Jackentasche. Sie zelebrierte diese Minuten. So führte sie sich vor Augen, wie viel Schönes ihr an diesem Tag widerfahren war, und freute sich darüber.

 Sogar an den Abenden, an denen sie nur eine einzige Bohne zählte, war jeder Tag für sie ein glücklicher Tag – es hatte sich gelohnt, ihn zu leben.

 Verfasser unbekannt


Drei Fragen für dich zu deiner Selbstfürsorge:

  1. Was löst diese Geschichte bei dir aus?

  2. Welche waren heute deine Bohnenmomente?

  3. Wann fällt es dir einfach diese Momente wahrzunehmen, wann ist es schwieriger?

„Verbunden mit dir selbst wird es möglich, solche Momente wahrzunehmen und dich auf andere Menschen einzulassen.“

 

Hallo, ich bin Martina Rüttimann

Ich begleite Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Paare und Familien, wenn Konflikte sich wiederholen oder sich etwas im Leben nicht mehr stimmig anfühlt. Gemeinsam schauen wir auf Zusammenhänge, Stärken und Ressourcen und entwickeln neue Handlungsmöglichkeiten.

Dabei begleite ich dich achtsam, ermutigend und mit einer guten Portion Gelassenheit.

Ich freue mich von dir zu hören.

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Geschwister verstehen und positiv stärken